Holzbrikett – wirklich der volle Ersatz für gutes Brennholz? brennholz-deutschland.de gibt darauf eine ganz klare Antwort: Ja , aber…! Das Auseinandersetzen mit dieser Frage zwingt den Kunden, sich mit den wirklich wichtigen Dingen zu beschäftigen: Heizwert und optimale Verbrennungsvoraussetzungen.
Holzbrikett aus Weichholz z.B. sind echte Energiebündel. Der Feuchtigkeitsgehalt ist auf ein Minimum herunter getrocknet und das Material-Volumen ist “reine Energie”, denn mit mit 4,6 % kwh/kg haben Weichholzbrikett den für Brennholz höchst möglichen Heizwert. Problem ist, dass Kaminofennutzer dieses Potential nicht richtig nutzen und damit Geld verschenken und Energie vergeuden.
Ohne dies jetzt wissenschaftlich begründen zu können sieht brennholz-deutschland.de-Herausgeber Udo Schmallenberg das Problem darin, dass Holzbrikett-Kunden ihrem Brennstoff nicht die Chance zur Entfaltung geben. “Holzbrikett entwickeln ihren höchsten Heizwert dann, wenn sie ausreichend Sauerstoff bekommen”. Ohne genügend Sauerstoff laufen anaerobe Verbrennungsvorgänge ab und beim “Glimmen” entstehen nicht nur unerwünschte Stoffe – Problem ist auch, dass das Brikett gibt auch keine Wärme mehr abgibt. Unterm Strich bedeutet das aber: Der Kunde hat viel Geld für die Briketts bezahlt, wundert sich aber nach einiger Zeit, dass der erwartete Heizwert von der verwendeten Menge nicht erreicht wird. In der kommenden Saison wird dann wieder Brennholz verheizt.
Allerdings: Holzbriketts haben das nicht verdient. Mit ausreichender Sauerstoffzufuhr heizt eine Tonne Holzbriketts besser und billiger als eine Tonne trockenes Buchenholz (4 bis 5 SRM). Dazu müssen Holzbriketts aber brennen und nicht glimmen. Wenn Holzbrikett nicht brennen, geben Sie auch keine Hitze ab. Das ist natürlich auch etwas Produkt spezifisch und von Qualität und Art des Ofens abhängig. Hartholzbriketts wie PiniKay-Briketts haben ein ganz ordentliches Glutverhalten – sind dafür aber auch deutlich teurer als Standard-Weichholzbriketts. Fazit: Wer für sein Geld den größt mögchlichen Heizwert kaufen möchte, der ist mit Standard-Weichholzbriketts bestens bedient, wobei Verpackung, ordentliche Verpressung und ein einwandfreier Herkunftsnachweis auch den Wert eines Holzbrikettangebotes steigern können.
Der deutsche Holzbrikett-Produzent Häussermann ( http://www.haeussermann.de ) aus Sulzbach/Murr (Baden-Württemberg) macht es vorbildlich: Neben den “normalen” Angaben zu Menge und Heizwert der KAMBIO-Holzbriketts gibt es auch Aussagen zur Vergleichbarkeit des Heizwertes mit fossilen Brennstoffen. Demnach ersetzt eine Tonne Holzbrikett 600 Liter Heizöl. Damit Kunden – insbesondere Händler – sich von der Qualität überzeugen können, versendet die Firma Testpakete und lädt Wiederverkäufer zur Besichtigung der Produktion ein. Kontakt: sseidel@haeussermann.de. Neben dem vorbildlichen Beipackzettel ist die 100 %-spritzwassergeschützte Verpackung der Pakete ein tolles Argument.
Den deutschlandweiten Vertrieb von KAMBIO-Holzbrikett hat übrigens brennholz-deutschland.de übernommen. Besteller werden entweder durch einen regional zuständigen Händler oder durch Speditionen bedient – frei Haus deutschlandweit zum Preis von 279 Euro.